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Karin

 

Karin hiess eigentlich Karin Bergen, obwohl sie nicht aus Bergen kam. Sie kam aus Oslo und war das pure Gegenteil von mir.Sie war zwar einen halben Kopf kleiner als ich aber so sportlich dass ich sie bewunderte. Sie nahm jedes Jahr an der nordischen Meisterschaft teil, war kräftig gebaut und hatte Kraft wie ein Stier.

Ich lernte sie letztes Jahr kennen in Dänemark als Freundin von Birgit. Sie lud mich ein sie zu besuchen in Norwegen. Sie arbeitete zurzeit am Petrographischen Institut der Universität Oslo und besuchte jeweils am Wochenende ihre Eltern welche irgendwo an einem Fjord wohnten und ein grösseres Fischerboot besassen. Sie waren Farmer und Fischer. Sie wohnten in einem ockerfarbig gestrichenen Holzhaus, ich logierte im Gästezimmerchen.

Es waren freundliche und aufgestellte Leute die Eltern von Karin. Auch ihr Bruder war ein freundlicher Naturbursche. Nun, vor dem Nachtessen gab es ein paar Drinks welche sehr kalt waren und gut schmeckten. Es gab frischen gebratenen Lachs auf grossen Platten und als ich das Essen roch wurde mir dermassen schlecht dass ich kotzen musste wie ein Gerberhund. Ich kann mich noch erinnern dass sich alles um mich drehte und Karin mit einem Putzkessel herumfuchtelte dann ging bei mir das Licht aus und ich war bewusstlos bis am Morgen. Ich schämte mich furchtbar denn so besoffen war ich in meinem ganzen Leben noch nie gewesen. Karin beruhigte mich und meinte, das sei nicht so schlimm ich wäre nicht der Erste gewesen.

Ich entschuldigte mich bei der Familie so gut ich konnte aber die Leute lachten nur. Auf jeden Fall war ich froh, dass wir gleich weiterzogen auf unserer Reise durch Norwegen.

Wir bereisten zusammen Norwegen, es ist ein wunderschönes Land. Wir besuchten Fjorde, Wälder und natürlich unter anderem die grosse Skisprungschanze in Holmenkollen. Wenn man oben auf der Schanze stand war es schier unglaublich dass es Sportler gab welche da herunter sprangen. Unter der Schanze war noch das Skimuseum beheimatet und ich staunte was es da alles zu sehen gab.

Leider waren die Ferien von Karin zu Ende und wir mussten uns wieder trennen ohne dass wir uns eine wirkliche Beziehung aufbauen konnte. Ich reiste auch wieder nach Hause machte aber einen Umweg über Schweden. Es war gerade Weihnachtsverkauf als ich in Stockholm eintraf. Die Stadt war in ein Lichtermeer getaucht ob der vielen Strassenbeleuchtungen mit all den Lämpchen. Strom hatten sie ja genug die Schweden mit all ihren vielen Wasserkraftwerken. Mit Schiff und Eisenbahn

 

Zurück über Schweden

Ich besorge ihr eine Stelle

Unser beziehung verraucht

Sie lernt einen Vertreter kennen und wird schwanger

Sie geht zurück nach Norwegen und heiratet einen reichen Fabrikanten für Schiffsmotoren. Wir schreiben uns noch ein paar mal. Ende Feuer.